Dienstag, 12. Mai 2015

Wir, das Leitungsteam!


In den letzten Berichten war häufiger die Rede vom Leitungsteam, doch stellen sich hier bestimmt einige die Frage: Wer ist eigentlich dieses Leitungsteam? Diese Frage wollen wir in den nächsten Tagen bis zum Beginn des Zeltlagers klären. In kleinen Steckbriefen sollen die einzelnen Leiter unseres diesjährigen Zeltlagers vorgestellt werden.
Bei der Planung bzw. Zusammensetzung des Leitungsteams gab es in diesem Jahr leider sowohl gute als auch weniger gute Nachrichten. Einiger Leiterinnen die im letzten Jahr noch dabei waren, können uns in diesem Jahr leider nicht unterstützen. Anna, die viele Jahr im Zeltlager dabei war, wurde im letzen Jahr in den wohlverdienten Ruhestand entlassen ;-) und auch Rabea, Sophia und Tabea können leider aus beruflichen Gründen bzw. aufgrund von Pflichtveranstaltungen im Studium nicht mitfahren. Die gute Nachricht jedoch ist, dass wir einige langjährige Teilnehmer für unser Team mobilisieren konnten. Nicole, Jennifer, Niklas, Robert und Tim haben alle im letzten Halbenjahr den Gruppenleiterkurs vom Kreisdekanat absolviert und waren bereits letzes Jahr als "Halbleiter" im Zetlager dabei bzw. sind schon einige Zeit in der Leiterrunde der Messdiener aktiv. Über diesen Zuwachs im Leitungsteam freuen wir uns ganz besonders! :-)

Donnerstag, 7. Mai 2015

W wie Wanderung

Wandern an der frischen Luft und in der Natur ist eine Tätigkeit, die wir im Zeltlager sehr häufig und sehr gerne ausüben. Aber das schöne Sauerland mit seinen Feldern, Wäldern und Hügeln bietet hierfür auch optimale Bedingungen. Doch nur der Experte erkennt die feinen Unterschiede der vielen Wanderungen. Denn Wanderung ist nicht gleich Wanderung. So gibt es eine Erkundungswanderung, eine Nachtwanderung, eine Abschiedswanderung, die Schnitzeljagd (eine ganz besondere Art der Wanderung), eine Wanderung zum Schwimmbad und noch eine ganze Menge von weiteren Wanderungen. :-)
Man sieht bequemes und festes Schuhwerk zahlt sich im Zeltlager aus! :-)

So viele Fortuna-Fans im Sauerland? :-)
Über Felder und Wiesen
Auf dem Heimweg vom Schwimmbad
VOLLGAS!!!
Was berghoch? Ohne mich! ;-)

V wie Völkerball

Nahezu jeder kennt es aus dem Sportunterricht in der Schule, trotzdem ist es mit eines der beliebtesten Spiele im Zeltlager. Völkerball wird fast zu jeder Tageszeit gerne gespielt, kurz vor dem Mittagessen, zwischendurch am Nachmittag, am Abend vor dem Sonnenuntergang und vermutlich würden einigen Kinder es auch mitten in der Nacht spielen, wenn es die Möglichkeit gäbe. :-)
Abweichend vom Sportunterricht spielen wir Völkerball jedoch im Freien auf einem abgesteckten Feld. Die Regeln, welche selbstverständlich von einem Schiedsrichter überwacht werden, sind jedoch nahezu die Gleichen. Vor Beginn des Spiels muss jede Mannschaft einen Hintermann, oder auch König genannt, bestimmen. Dieser wartet außerhalb des Feldes und darf die Bälle wieder ins Spiel bringen, die das Spielfeld verlassen. Die beiden Mannschaften innerhalb des Feldes müssen nun versuchen sich gegenseitig mit dem Spielball zu treffen. Ein getroffener Spieler muss zum König und darf erst wieder das Spielfeld betreten, wenn er einen Spieler der gegnerischen Mannschaft getroffen hat. Die Stunde des Königs ist gekommen, wenn sich im eigenen Spielfeld nur noch drei Spieler befinden. Dann muss der König das Spielfeld betreten, seine drei Leben verteidigen und helfen seine eigenen Spieler wieder ins Spiel zubringen. Eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe :-) Das Spiel ist beendet, wenn alle Spieler getroffen wurden und der König seine drei Leben verloren hat. Alles verstanden? :-) Die Kinder zumindest sind wahre Völkerball-Experten und kennen alle Techniken, Strategien, Kniffe und Regeln. Sodass einigen spannenden Partien nichts im Wege steht. ;-)

Das mit "Flatterband" abgesteckte Spielfeld
In Deckung!!! :-)
Und jetzt mit Schmackes! :-)

Mittwoch, 6. Mai 2015

U wie Unterwäsche

Dazu gibt es wohl nicht viel zu sagen. Wer nicht das ganze Zeltlager mit der gleichen Unterhose rumlaufen möchte, sollte genügend Unterwäsche einpacken!

T wie Sackgasse

Jetzt denken bestimmt einige, da hat aber jemand in der Schule nicht aufgepasst! :-) Aber während der Schnitzeljagd werden die Sackgassen nach Kreuzungen mit einem großen T gekennzeichnet. Der Weg während der Schnitzeljagd wird durch leuchtende Neonpfeile markiert. Doch einfach nur den Pfeilen folgen, wäre ja zu langweilig. Daher werden häufiger Wegkreuzungen mit mehreren Möglichkeiten eingebaut. Jedoch ist immer nur ein Weg der Richtige. Die Sackgasse wird am Ende mit  einem Pfeil markiert auf dem mit Edding ein T geschrieben wurde. Dann heißt es bis zur Kreuzung zurück und den richtigen Weg finden. Bleibt jedoch die Frage warum wird die Sackgasse mit einem T gekennzeichnet. :-) Es gibt immer wieder Kinder, die meinen, dass dies mit dem Vornamen des Leiters zusammenhängt, der das Spiel vorstellt und erklärt. Auch existieren viele weitere Vermutungen darüber, wie zum Beispiel, dass man das T gut sieht oder das T einfacher zu schreiben ist als andere Buchstaben. Die richtige Erklärung ist jedoch, dass das T eine Straße darstellen soll, die vor einer Mauer endet, eine Sackgassse eben. :-) Der senkrechte Strich im T symbolisiert hierbei die Straße und der waagerechte Strich ist die begrenzende Mauer.
Und jetzt wollen wir mal schauen, wie viele Kinder sich im Zeltlager an diese Erklärung noch erinnern können. :-)
So, welcher Pfeil ist jetzt die Sackgasse? :-)

S wie Schlafsack

Egal ob Mumienschlafsack oder Kasten-/Deckenschlafsack, gefüllt mit Daunen oder Kunstfasern, ein Schlafsack ist mit eines der wichtigsten Gegenstände im Zeltlager. Schließlich ist ein erholsamer Schlaf zwingend erforderlich, wenn man den ganzen Tag ein volles Programm hat und draußen in der Natur unterwegs ist. Außerdem wer kuschelt sich nach einem actionreichen Tag nicht gerne in seinen warmen und gemütlichen Schlafsack. ;-) Wobei es auch schon ein Zeltlager gab, während dem ein Leiter leicht irritiert schaute, als alle ihren Schlafsack ausrollten und er mit einer dünnen Wolldecke da stand. Auch Kinder mit Bettwäsche anstatt eines Schlafsackes gab es schon in der langen Geschichte des Zeltlagers. Für solche und andere Notfälle hat das Leitungsteam jedoch immer noch ein bis zwei Schlafsäcke in der Hinterhand. :-)

Dienstag, 5. Mai 2015

Frühjahrsputz

Am letzten Sonntag traf sich das Leitungsteam bereits am frühen morgen, um das Lager in Tiefenbroich aufzuräumen und die Materialen und Werkzeuge zu reinigen, zu reparieren, zu sortieren und zu zählen. Knappe fünf Stunden waren die Leiter bei dieser großen Inventur beschäftigt, doch am Ende waren allesamt sehr zufrieden mit dem Ergebnis. 
Während zwei Leiter im Keller die restlichen Materialien, wie Grillanzünder, Lampenöl, Handseife, Spülmittel, Spülschwämme, etc. zählten und wieder in die einzelnen Kisten sortierten, waren zwei weitere Leiter draußen damit beschäftigt die Gestänge der Pavillons auf Vollständigkeit zu überprüfen. Dies war notwendig geworden aufgrund des rasanten letztjährigen Abbaus vor dem Unwetter. Auch in der Garage unseres Kaplans wurde fleißig gearbeitet. Unsere Werkzeugkiste wurde auf komplett ausgeräumt und anschließend wieder ordentlich eingeräumt. Zusätzlich wurden alle Äxte und Beile von Hand geschliffen und die alten Sägeblätter gegen neue ausgetauscht. Die drei unerschrockensten Leiter jedoch sagten den rußigen Kochtöpfen den Kampf an. Mit Drahtschwämmen und Hochdruckreiniger bewaffnet wurden die Töpfe solange geputzt, bis die Töpfe im Sonnenschein blitzten und der entfernte Ruß nahezu vollständig auf Hände, Arme und Kleidung der Leiter gewechselt hatte. 
Gegen Mittag gab es für alle Anwesenden eine kleine Überraschung. Eine fleißige Leiterin, die dieses Jahr leider nicht mitfahren kann, hatte den Vormittag in der Küche verbracht und versorgte die hungrige Meute mit Kuchen und Schokomuffins. Hierfür ein großes Dankeschön! Während der kurzen Mittagspause hatten auch alle die Möglichkeit das neue Rost, welches zum Kochen verwendet wird, zu bewundern. Ungefähr 1,8 Meter lange, 70 cm breit, 8 Millimeter dick und ca. 70 kg schwer sollte dieses "Ungeheuer" aus Metall unsere schweren Kochtöpfe die nächsten Generationen über dem Lagerfeuer aushalten. Das Rost wurde von einem ehemaligen Teilnehmer und Leiter und seinem Vater nach unseren Vorstellungen eigenhändig hergestellt und uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch hierfür ein riesengroßes Dankeschön!
Nach der getanen Arbeit kam am Abend dann auch das Vergnügen. Bei einigen Leckereien vom Grill und kühlen Getränken wurde der Tag gemeinsam ausklingen gelassen

1,2,3...alles da?
Beim Sortieren der Stangen
Töpfe reinigen im großen Stil...
...und mit Hochdruck ;-)
Das Team von der Werkzeugkiste
Scharfe Angelegenheit, auch das neue Rost im Hintergrund :-)